Die fantastische Zukunft der Menschheit

Futur 2

Wie man als Einzelner die Zukunft der Menschheit und der Welt einschätzt, das hängt viel davon ab, mit welchen Themen man sich vorrangig beschäftigt. Ist man ständig auf der Suche nach Berichten, die auf die globalen Probleme hinweisen, mit denen sich die Menschheit in den nächsten Jahrzehnten auseinanderzusetzen hat und überdies noch betonen, dass die Aussichten, sie zu lösen, eher düster sind, dann findet man sie auch. Solche Berichte haben einen großen Einfluss darauf, welches Bild wir uns von der Welt machen. Trifft man hingegen die Entscheidung, solch negativen und pessimistischen Ansichten etwas entgegenzusetzen, dann braucht es nicht allzu lange Zeit, bis man feststellt, dass es zumindest ebenso viele gute Nachrichten aus aller Welt gibt, die einen optimistisch stimmen und die Hoffnung aufrechterhalten, dass die Welt in 50 Jahren eine viel bessere sein wird als die von heute, und das trotz all der Probleme, die es noch zu lösen gibt.

Der Wissenschaftspublizist und Autor Michio Kaku (Professor für theoretische Physik an der «City University of New York») ist einer von denen, die diese Entscheidung getroffen haben. Er behauptet nicht nur, dass die Welt in absehbarer Zukunft besser sein wird als heute, sondern sie wird geradezu fantastisch sein. Michio Kaku ist ein Visionär und hält nicht viel von Weltuntergangsszenarien, wie sie immer und immer wieder in Berichten und Büchern geschildert werden und leider immer noch auf großes Interesse stoßen bei Millionen von Lesern (siehe auch «Diese ewigen Pessimisten»). Er hat erkannt, dass wir es unter anderem der Funktionsweise unseres Gehirns zu verdanken haben, dass wir ständig auf der Suche sind nach Problemen («Die Welt ist besser als man denkt») und dadurch unser Weltbild in einem negativen Sinn verzerren. Kaku ist überzeugt davon, dass das Wissen und die Kreativität der Menschen ausreichen werden, um die Menschheit in eine bessere Zukunft zu führen.

Zur Untermauerung seiner Visionen hat der Physiker 300 Forscher und Wissenschaftler aus aller Welt danach befragt, wie es weitergeht mit der Welt, der Menschheit, den Problemen, die schon da sind und denen, die noch kommen werden, sowie danach, inwiefern die technischen Entwicklungen in der Lage sein werden, diese Probleme zu lösen. Das Ergebnis seiner Nachforschungen hat der Star-Physiker in seinem über 600 Seiten umfassenden Buch zusammengefasst: «Die Physik der Zukunft: Unser Leben in 100 Jahren».

Die Welt mit anderen Augen sehen

Das ist unsere Welt

Gibt es Anlass, sich Sorgen zu machen über unsere Welt und die Zukunft der Menschheit?

Werden die Weltbevölkerungsexplosion, der unkontrollierte Konsum und der Klimawandel das Aussterben der Spezies Mensch in unmittelbarer Zukunft herbeiführen?

Eines ist sicher: Die Menschheit ist im 21. Jahrhundert in eine einzigartige Phase ihrer Geschichte eingetreten. Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist der Mensch gezwungen, die Erde als Ganzes zu sehen, denn die Probleme, die in den kommenden Jahrzehnten gelöst werden müssen, sind globale Probleme, die die nationalen Regierungen nicht allein lösen können. Diese Probleme betreffen die ganze Menschheit.
Weltbevölkerungsexplosion, überbevölkerte Städte, Landflucht und das damit verbundene Wachstum der Armenviertel, Verknappung von Wasser-, Nahrungs- und Energiereserven, Zerstörung der tropischen Regenwälder, Umweltverschmutzung, Wüstenausdehnung, Artensterben, die Folgen des Klimawandels…….., die Liste der globalen Probleme, mit denen die Menschheit gezwungen ist, sich im 21. Jahrhundert auseinanderzusetzen, ist beeindruckend und die Fakten sprechen eine ziemlich klare Sprache. Dennoch sind die Aussichten besser, als allgemein angenommen.
In “Das ist unsere Welt” werden Sie erfahren, warum es trotz all dieser Probleme nicht nur Grund zum Optimismus gibt, sondern, dass eine optimistische Einstellung letztendlich die einzig vernünftige ist. Da der Mensch der Urheber der Probleme ist, mit denen er sich im 21. Jahrhundert auseinanderzusetzen hat, liegt es auch in seiner Macht, sie zu lösen. Die Chance für die etwas mehr als 7 Milliarden Menschen, die derzeit die Erde bevölkern, liegt im kreativen Potenzial der Menschheit und den neuen technischen Möglichkeiten, wie zum Beispiel den modernen Telekommunikationsmitteln, die einen Wissensaustausch ermöglichen in einem Ausmaß, wie es ihn vorher noch nie gegeben hat. Wir können nicht wissen, wie die Welt in 40-50 Jahren aussehen wird, aber wir können viel dazu beitragen, sie in einem positiven Sinn zu verändern. Der ehemalige deutsche Bundeskanzler Willy Brandt hat das einmal so ausgedrückt: “Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.”
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Die Erde ist ein wunderbarer Planet und bei einer Betrachtung unserer Welt kommt man nicht daran vorbei, sich näher mit dem Planeten zu beschäftigen, der unser aller Heimat ist. Die Erde bildet den einzigen Lebensraum im ganzen Universum, der zu uns passt. Wir alle sind untrennbar mit diesem Planeten und seiner Entwicklungsgeschichte verbunden.
Bilder, wie sie uns moderne Teleskopen und Weltraumsonden seit Jahrzehnten liefern, stellen uns aber auch unmittelbar vor Augen, was unsere Heimat denn letztendlich ist: ein Staubkorn im Weltall. Aber dieses Staubkorn steckt voller Dynamik und birgt noch viele unerforschte Rätsel und Überraschungen. Seit der Entstehung unseres Planeten sind 4,5 Milliarden Jahre vergangen, während denen sich das Gesicht und die Merkmale der Erde ständig gewandelt haben. Wir beginnen, dank neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, immer deutlicher zu begreifen, dass die Erde ein ganzheitliches System bildet, in dem alles mit allem zusammenhängt.
Nichts auf der Erde kann nur für sich allein existieren. Das Leben auf unserer Erde beruht auf zahlreichen Wechselwirkungen, die nicht einfach zu durchschauen sind.
Mehr dazu in “Das ist unsere Welt
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Der Mensch ist ohne Zweifel das vollkommenste Lebewesen auf diesem Planeten und man darf den menschlichen Organismus mit Recht als wahres Wunderwerk betrachten. Sein Potenzial und seine Fähigkeiten sind enorm. Aber aus der räumlichen Ferne betrachtet ist der einzelne Mensch ein Nichts in den «unendlichen» Weiten des Weltalls.
Das Alter des Universums schätzen die Kosmologen auf rund 15 Milliarden Jahre. Aus der zeitlichen Ferne betrachtet ist der menschliche Organismus nicht mehr, als das vorläufige Resultat einer Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen ist.
Und die Forschung hat schon seit langem dargelegt und zum Teil auch bewiesen, dass die Wirklichkeit, die sich uns erschließt mit unserem Verstand und unseren fünf Sinnen, nur ein winzig kleiner Teil der ganzen Wirklichkeit sein kann.

Das ist unsere Welt” nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch eine Welt, die sich uns mal schön, mal grausam, mal erfreulich und mal bedrohlich präsentiert, letztendlich aber die bestmögliche ist, die für uns Menschen infrage kommt.

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